Dr. Elke Wind Zahnärztin

Fragen? Termine?
Sie erreichen uns unter

 Tel. 089 / 680 65 77

Behandlung

Suprakonstruktionen auf Implantaten

  • Was ist ein Implantat?

    Es gibt sehr viele (mehr als 80) unterschiedliche Implantat-Systeme, die je nach den individuellen Gegebenheiten im Mund des Patienten angewendet werden. Meist kommt ein Aufbau auf das Implantat, der dann den eigentlichen Zahnersatz also die Krone trägt. Im Wesentlichen sind sich alle Systeme ähnlich.

     

    Wie kommt das Implantat in den Mund?

    Um die häufigste Befürchtung zuerst zu beantworten: Ohne Schmerzen. Die Behandlung selbst erfolgt unter lokaler Betäubung – mehr ist in aller Regel nicht nötig. Der Eingriff ist vergleichbar mit einer Zahnentfernung, die Wunde heilt im Normalfall binnen weniger Tage.

     

    Und so geht es:

    Mit einem kleinen Schnitt wird die Mundschleimhaut geöffnet und der Knochen freigelegt. Dann schafft der Zahnarzt mit einem speziellen Bohrer das genau zum Implantat passende Lager im Knochen. Nach dieser Vorbereitung wird das Implantat eingesetzt und die Mundschleimhaut meist wieder geschlossen. Nach ca. 3 Monaten ist das Implantat so fest im Knochen verwachsen, dass es belastet werden kann. Während dieser Zeit ermöglicht ein Provisorium das Kauen und Sprechen.
    Sobald das Implantat eingeheilt ist, wird - wieder unter lokaler Betäubung – die Mundschleimhaut direkt über dem Implantat geöffnet und ein "Aufbau" auf das Implantat gebracht. Darauf wird dann – ebenfalls fest verbunden – der Zahnersatz gebracht, also die Krone.

     

    Welche Risiken gibt es?

    Manche Krankheiten oder gesundheitliche Belastungen stellen ein Risiko dar, Beispiele:

    • Diabetes mellitus in besonders schweren Fällen
    • ständige Einnahme bestimmter Medikamente
    • Strahlungstherapie an Kopf und Hals
    • durch Krankheit oder Alter eingeschränkte Fähigkeit zur Mundhygiene

     

    Auch manches Verhalten ist riskant:

    • starkes Rauchen
    • übermäßiger Alkoholkonsum
    • mangelhafte Mundhygiene

     

    Biologische Voraussetzungen

    Der Kieferknochen muss ausreichend und gesund sein: Reicht die Knochenmenge nicht aus, muss sie aufgebaut werden. Eine bestehende Zahnbettentzündung (Parodontitis) muss vor der Implantation behandelt werden.

    Bild © proDente e.V.

    © Quelle: "Implantate – auch etwas für mich?"
    Hrg. Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa e.V. www.bdizedi.or

     

     

  • Wann ist das Implantat die beste Lösung?

    Einzelner Zahn

    Das Implantat ist der beinahe perfekte Ersatz eines gezogenen oder verloren gegangenen Zahns innerhalb der geschlossenen Zahnreihe. Der Verlust wird quasi 1:1 ersetzt. Nachbarzähne müssen nicht einbezogen werden, ein Implantat ersetzt die sonst notwendige Brücke.

     

    Freiendsituation

    Die aus zahnmedizinischer Sicht bestmögliche Lösung ist ein Implantat auch dann, wenn die letzten Zähne am Ende der Zahnreihe fehlen. Implantate werden als Ersatz der verloren gegangenen Zähne gesetzt und als feste Brücke verbunden. Sie verhindern damit Abnutzungen am Kieferknochen, Fehlbelastungen der natürlichen Zähne bis hin zu Lockerung und Zahnverlust, sowie Reizungen am Zahnfleisch und Erkrankungen am Kiefergelenk.

     

    Sind Implantate auch bei wenigen eigenen Zähnen möglich?

    Auf jeden Fall! Implantate sind eine ideale Lösung, weil sie wie bei einem Baukastensystem viele Erweiterungsmöglichkeiten bieten. Schon wenige Implantate verbessern enorm den Halt von Zahnersatz.

     

    Was, wenn ich zahnlos bin?

    Das Leben ohne Zähne ist aus vielfache Sicht eine große Belastung.

    (...) Es gibt auch für noch so schwierig erscheinende Fälle eine Lösung!

     

    Welche Kosten übernimmt meine Krankenkasse?

    Sie sollten sich immer vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Krankenversicherung (gesetzlich, privat, Beihilfestelle) erkundigen, wie hoch der Zuschuss Ihrer Krankenkasse an der geplanten Implantatversorgung ist.

     

    Bitte beachten Sie:

    Eine Implantation ist immer ein privater Behandlungsvertrag zwischen Ihnen und Ihrem Zahnarzt. Ob eine Krankenversicherung ganz oder anteilig die entstehenden Kosten übernimmt, regeln die Bedingungen Ihrer Versicherung. Dabei gibt es sehr unterschiedliche Versicherungstarife und entsprechend unterschiedliche Zuschüsse Ihrer Krankenkasse / Krankenversicherung / Beihilfestelle an den Behandlungskosten:

     

    • Mitglieder von gesetzlichen Krankenkassen erhalten seit 01.01.2005 einen am Befund orientierten "Festzuschuss" auch für implantatgetragenen Zahnersatz – der Festzuschuss variiert je nach Ausgangssituation im Mund. Die Kosten für die Implantation müssen Sie selbst bezahlen.
    • Mitglieder von Privaten Krankenversicherungen (oder bei privater Zusatzversicherung) erhalten gemäß den mit ihrer Versicherung abgeschlossenen Verträgen eine Kostenübernahme oder Zuschüsse – aber beachten: Nicht alle vom Zahnarzt erbrachten Leistungen werden auch erstattet, hier verhalten sich die Versicherungen sehr unterschiedlich.
    • Beihilfe-berechtigte Patienten erhalten eine anteilige Erstattung der Kosten ihrer Behandlung bei Vorliegen von bestimmten Indikationen – nicht jede Implantat –Versorgung fällt unter die engen Kriterien der Beihilfe.
    Implantat

    © Text- und Bildquelle: "Implantate – auch etwas für mich?"

    Hrg. Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa e.V. www.bdizedi.org

     

     

© 2015 DR. ELKE WIND, ZAHNÄRZTIN

HOME     IMPRESSUM